Kombikinderwagen

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Generelles zu Kombikinderwagen

Wenn man herausgefunden hat, dass man ein Baby bekommt, und sich auf die Suche nach einem Kinderwagen macht, denken die meisten wahrscheinlich intuitiv an einen Kombikinderwagen. Der Kombikinderwagen ist der häufigste Kinderwagen-Typ auf dem Markt und damit überaus beliebt. Einer der Gründe hierfür ist, dass der Kombikinderwagen oft die kostengünstigste Variante ist, da der Wagen von Geburt an bis etwa zum 3. Lebensjahr eingesetzt werden kann.

Kombikinderwagen

Kombinationsmöglichkeiten

Beim Kauf eines Kombikinderwagens erhält man ein ganzes Set bestehend aus Babywanne und Sportsitz oder Sportsitz und Tragetasche für das Neugeborene, die in den Sportsitz gelegt wird. Alternativ gibt es auch viele Sportwagen (Kinderwagen mit Sitzeinheit ab 6 Monaten), für die man als Zubehör eine Babywanne oder Tragetasche kaufen kann. Diese werden dann auch als Kombikinderwagen bezeichnet. Ein Kombikinderwagen kann also folgende Varianten umfassen:

  1.     Paket bestehend aus Gestell + Babywanne + Sportsitz
  2.     Paket bestehend aus Gestell + Tragetasche + Sportsitz
  3.     Sportwagen + Babywanne, Tragetasche als zusätzliches Zubehör

Babywanne oder Tragetasche

Babywanne

Die Babywanne ist die am häufigsten gewählte Variante für den Transport eines Neugeborenen. Der Vorteil an der Babywanne ist, dass das Baby optimal vor Wind und Wetter geschützt ist, die stabilen Seiten der Babywanne das Baby sicher an Ort und Stelle hält und dass die Babywannen oft geräumiger ausfallen als die Tragetaschen. Außerdem ist der Kinderwagen mit einer Babywanne oft insgesamt leichter als ein Wagen mit Sitz + Tragetasche.

Tragetasche

Die Tragetasche ist eine Alternative zur Babywanne und wird nicht, wie die Babywanne, direkt auf das Gestell geklickt, sondern in den Sportsitz eingesetzt. Hierbei ist es wichtig darauf zu achten, dass der Sitz sich in eine waagerechte Position bringen lässt, damit das Baby in der Tragetasche auf einer ebenen Fläche liegen kann. Eine Tragetasche ist meist nicht so geräumig wie die Babywanne. Der Vorteil an der Tragetasche ist jedoch, dass man diese sehr leicht aus dem Kinderwagen herausnehmen kann.

Es gibt zwei Varianten von Tragetaschen: Die feste Tragetasche hat eine feste Umrandung, die dafür sorgt, dass das Baby gut geschützt liegt. Die Softtragetasche hat keine feste Umrandung und das Baby ist somit nicht ganz so gut geschützt wie in einer Babywanne oder in einer festen Tragetasche. Bei der Softtragetasche gibt es oft die Möglichkeit, diese später zu einem Fußsack umzufunktionieren. Außerdem ist die Softtragetasche meistens leichter als eine Tragetasche mit einer festen Umrandung.

Kombikinderwagen

Funktionen des Sportsitzes

Wenn das Kind sitzen kann oder zu groß für die Babywanne bzw. Tragetasche geworden ist, dann ist es Zeit für einen Sportsitz. Der Sportsitz wird je nach Modell entweder auf das Gestell geklickt oder am Gestell eingehängt. Der Sportsitz kann in der Regel über eine Vielzahl von Einstellungsmöglichkeiten individuell an das Kind angepasst werden. Bei den meisten Modellen ist es möglich, folgende Einstellungen vorzunehmen:

  • Sitzposition: Neigung der Rückenlehne
  • Fußstütze: Einstellung verschiedener Positionen
  • 5-Punkt-Gurt: in der Höhe und Weite verstellbar
  • Verdeck: je nach Wetterlage verstellbar

Einige Sportwagensitze lassen sich in eine vollständig waagerechte Position bringen, sodass Babys, die für die Babywanne zu groß geworden sind, jedoch noch nicht sitzen können, auch im Sitzteil ergonomisch optimal liegen können. Für den Mittagsschlaf älterer Kinder ist eine gerade Liegeposition auch von Vorteil.

Räder, Bremse und Schiebergriff

Räder

Es gibt verschiedene Reifentypen, die alle unterschiedliche Eigenschaften haben. Die häufigsten Varianten sind Luftreifen, Luftkammerreifen und Kunststoffreifen.

 

  1. Luftreifen bieten den wohl größten Fahrkomfort, da sie eine gute Federeigenschaft besitzen, wodurch das Baby auch im Gelände weniger durchgeschüttelt wird. Der Luftreifen ist aber, wie jeder andere luftgefüllte Reifen, anfälliger für Beschädigungen, so dass man hier einen platten Reifen riskieren kann.
  2. Luftkammerreifen bieten fast den gleichen Fahrkomfort wie Luftreifen, sind dafür aber wartungsfrei und müssen nicht aufgepumpt werden. Damit ist ein platter Reifen ausgeschlossen. Der Reifen enthält, wie der Name schon sagt, Luftkammern, womit man dem Fahrgefühl mit einem Luftreifen sehr nahe kommt.
  3. Kunststoffreifen oder Hartgummiräder sind wartungsfrei, da sie aus einem massivem Material bestehen. Der Fahrkomfort ist gegenüber Luftkammer- und Luftreifen eingeschränkt, kann aber durch eine gute Federung am Kinderwagen teilweise kompensiert werden.

Der Kombikinderwagen besitzt entweder drei oder vier Räder. Kinderwagen mit vier Rädern werden meist als stabiler bewertet gegenüber Modellen, die lediglich drei Räder besitzen. Dafür gelten Wagen mit 3 Rädern, auch Jogger genannt, als geländetauglicher. Einige Kinderwagen sind mit Doppelrädern ausgestattet. Diese Radform ist in der Regel für den Gebrauch auf asphaltierten Straßen besser geeignet.

In der Stadt sind schwenkbare Vorderräder sehr praktisch, da der Wagen sich so leichter lenken lässt. Die Räder kann man per Knopfdruck feststellen, damit sich der Wagen in unebenem Gelände gut fahren lässt. Viele Hersteller bieten zudem eine Wechselachse als Zubehör an, damit der Wagen auf vier feste Räder umgestellt werden kann, was die Geländetauglichkeit noch einmal erhöht.

Es gibt auch Kombikinderwagen mit 4 starren Rädern. Diese sind meist größer als die schwenkbaren Räder und für ausgiebige Fahrten in unebenem Gelände optimal geeignet.

Bremse

Alle Kombikinderwagen haben eine Feststellbremse, damit man den Kinderwagen beim Abstellen gegen Wegrollen sichern kann. Bei einigen Kinderwagen wird die Bremse unten an der Achse mit dem Fuß festgestellt, während der entsprechende Hebel bei anderen Modellen oben am Gestell oder direkt am Schiebergriff sitzt. Hier wird die Feststellbremse also mit der Hand betätigt. Zusätzlich sind einige Kombikinderwagen mit einer Handbremse ausgestattet oder diese kann optional als Zubehör dazugekauft werden. Die Handbremse ist besonders in hügeligem Gelände praktisch, weil man den Wagen beim bergab laufen bremsen kann. Bei Kombikinderwagen, die für das Laufen zugelassen sind, sollte eine Handbremse immer dabei sein, damit man den Kinderwagen auch bei hoher Geschwindigkeit abbremsen kann.

Kombikinderwagen

Schieber und Schiebergriff

Der Schiebergriff eines Kombikinderwagens lässt sich oft in der Höhe verstellen. Dies ist vor allem dann praktisch, wenn die Elternteile unterschiedlich groß sind. So können beide den Schiebergriff genau so einstellen, dass beide den Kinderwagen gleich gut und bequem schieben können.

Es gibt zwei Möglichkeiten den Schieber in der Höhe zu verstellen:

  1. Teleskopschieber: Hier wird die gesamte Schieberstange verkürzt oder verlängert, indem man den Schieber hinein oder heraus schiebt.
  2. Knickschieber: Hier kann man den Schieber durch das Eindrücken von Knöpfen an den Seiten entriegeln und abknicken, um die Höhe des Griffes zu          verstellen.

Zusätzlich zu der Einstellungsmöglichkeit für die richtige Höhe kann man bei einigen Kombikinderwagen die gesamte Schieberstange auf die andere Seite schwenken. Hierbei handelt es sich um einen sogenannten Schwenkschieber. Diese Funktion ist z.B. dann praktisch, wenn das Kind von der prallen Sonne geblendet wird, man aber leider in genau die Richtung muss, aus der die Sonne in den Kinderwagen scheint. Mit dem Schwenkschieber kann man schnell einen Richtungswechsel vornehmen und dafür sorgen, dass das Kind mit dem Rücken zur Sonne sitzt. Dies erspart einem das Ausklicken und umdrehen der Sitzeinheit, was übrigens nicht bei allen Modellen möglich ist.

Größe und Faltmaß

Wenn man weiß, dass man mit seinem Kinderwagen viel mit Bus und Bahn unterwegs sein wird, dann sollte man auf die Gestellbreite des Wagens achten. Ein breiter Kombikinderwagen hat zwar oft eine geräumigere Sitzfläche für das Kind und einen stabileren Stand, aber wenn man damit nicht durch die Gänge im Bus kommt, ist einem hiermit auch nicht geholfen. Auch in der der Stadt kann ein schmaler Kinderwagen von Vorteil sein, gerade dann, wenn man regelmäßig in den schmalen Gängen innerstädtischer Läden unterwegs ist. Wenn man seinen Kombikinderwagen verstauen oder im Auto transportieren möchte, ist es wichtig, das Faltmaß des Kinderwagens zu kennen. Das Faltmaß sagt aus, wie breit, hoch und lang der Wagen im zusammengeklappten Zustand ist. Bei den Kombikinderwagen, wo sowohl Sitz als auch Babywanne auf das Gestell geklickt werden, hat man zwei Teile, die verstaut werden müssen – das Gestell und der Sitz/die Babywanne. Dafür hat jedes einzelne Teil für sich meist ein geringes Packmaß. Bei andere Modellen ist die Sitzeinheit fest mit dem Gestell verbunden, sodass der Sitz zusammen mit dem Gestell eingeklappt wird. Das Faltmaß kann man zusätzlich verringern, indem man die Räder vom Gestell abklickt. In unserem Kofferraumcheck könnt ihr nachprüfen, welche Kinderwagen in euer Auto hineinpassen.

Autoschale

Mittlerweile kann man bei fast allen Kombikinderwagen auch eine Autoschale auf dem Gestell anbringen. Wenn das Baby im Auto gerade eingeschlafen ist, kann die Autoschale direkt auf das Kinderwagengestell geklickt werden. Auf diese Weise wird das schlafende Baby nicht durch das Umbetten in die Babywanne geweckt. Es ist wichtig darauf zu achten, dass das Baby nur für kurze Zeiträume in der Autoschale abgelegt wird, da die gekrümmte und fixierte Haltung in der Autoschale nicht besonders Rückenfreundlich für das Kind ist. Für längere Zeiträume ist es viel gesünder, das Baby liegend in der Babywanne oder in der Tragetasche zu transportieren. Es gibt verschiedene Adapter für die jeweiligen Autoschalen-Marken, die man als Zubehör kaufen kann. Bei einigen Modelle ist die Babyschale sogar im Kombikinderwagen-Paket inklusive.

Retro-Kinderwagen Waldweg

Preis

Kombikinderwagen gibt es schon zu Preisen ab 150 Euro zu kaufen. Die Spanne reicht am anderen Ende je nach Modell bis über 1.000 Euro. Der Preis spiegelt natürlich die Qualität, das Design und die Vielfalt der Funktionen wider. Es ist aber auf jeden Fall möglich einen guten Kombikinderwagen zu bekommen, ohne extrem viel Geld dafür auszugeben. Hier muss man nur darauf achten, dass eventuelle Abstriche, z.B. bei der Art der Bereifung, einen später nicht die Freude an der Nutzung verderben. So sollte man nicht an Luft- oder Luftkammerreifen sparen, wenn man häufig im Wald auf unbefestigten Wegen unterwegs ist. Günstige Kinderwagen sind oft mit Kunststoffrädern ausgestattet, die lediglich auf asphaltierten Oberflächen gut funktionieren. Wenn man in der Stadt wohnt und den Kinderwagen vorwiegend dort nutzt, sollte diese Einschränkung kein Problem sein.

Ein Kombikinderwagen ist oft die preisgünstigste Variante, da man mit nur einem Kinderwagen bis zum 3. Lebensjahr des Kindes vollumfänglich ausgestattet ist. Man muss in dieser Zeit also keinen weiteren Kinderwagen kaufen.

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