Lego Aufbewahrungsbox im Test

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Lego Aufbewahrungsbox im Test

Kinderzimmer sind nicht nur da um nett auszusehen und das Kind soll dort nicht nur schlafen, sondern auch ausgiebig spielen können. Das bedeutet, dass das gesamte Spielzeug sinnvoll im Kinderzimmer untergebracht werden muss. Neben Regalen und Schränken gibt es verschiedene Aufbewahrungsboxen am Markt, die dafür gedacht sind, Spielzeug vernünftig zu verstauen und dabei gleichzeitig mobil und flexibel zu sein. Die Lego Aufbewahrungsbox ist hier eine tolle Möglichkeit um Farbe, Spiel und Aufbewahrung im Kinderzimmer in Einklang zu bringen.

Lego Aufbewahrungsbox im Test

Vorstellung der Lego Aufbewahrungsbox

Bei den Lego Aufbewahrungsboxen handelt es sich um bunte Aufbewahrungskisten aus Plastik, die wie großformatige Lego-Steine aussehen. Es gibt sie in unterschiedlichen Größen. Die klassischen Boxen bestehen aus einer Aufbewahrungskiste mit einem passendem Deckel, der über die Kiste gelegt wird um diese zu verschließen. Darüber hinaus gibt es Lego Aufbewahrungsboxen, die mit Schubladen ausgestattet sind. Der Clou an den Boxen ist, dass diese stapelbar bzw. aufeinander aufsteckbar sind, genau wie es bei richtigem Lego der Fall ist. So lassen sich die unterschiedlichen Größen miteinander verbinden und so platzsparend im Kinderzimmer unterbringen.

Lego Aufbewahrungsbox im Überblick

TypAufbewahrungsbox
MaterialPlastik, in unterschiedlichen Farben
LieferumfangAufbewahrungsbox mit Deckel, je nach Modell mit oder ohne Schubladen
Größenmit 4 Noppen, mit 8 Noppen, entweder mit oder ohne Schubladen, Set mit unterschiedlichen Größen
Preisab 25,00 EUR

Der Praxistest

Die Aufbewahrungsboxen stehen seit einiger Zeit in unserem Kinderzimmer und sehen dort nicht nur schön aus, sondern dienen in erster Linie als Aufbewahrungsort für das Spielzeug der Kleinen.

Stapeln

Aussehen

Wir haben zwei große Lego Aufbewahrungsboxen mit jeweils 8 Noppen im Kinderzimmer aufgestellt. Wir haben die Boxen in zwei unterschiedlichen Blautönen, in Azur Blau und Aqua Blau, gewählt und sie sind wirklich schön anzusehen. Das Material aus Plastik hat selbst nach langer Nutzungsdauer keine Kratzer, Dellen oder Macken. Sie sehen immernoch aus wie neu und das, obwohl sie oft aufeinander gestapelt, unzählige Male geöffnet und wieder verschlossen wurden und als Treppe oder als Sprungturm genutzt werden. Die Lego Aufbewahrungsboxen mit Schubladen haben wir uns auch näher anschauen dürfen und auch diese sehen, ebenso nach langer Nutzungszeit, genau so gut aus.

Deckel und Stauraum

Der Deckel der Boxen lässt sich öffnen indem man diesen einfach abnimmt. Obwohl, ganz einfach ist es nicht immer. Der Deckel sitzt so passgenau auf der Box, dass sich beim Öffnen ein Unterdruck in der Box bildet, welcher das Öffnen erschweren kann. Für Erwachsene ist dies kein Problem. Für kleine Kinder manchmal allerdings schon. Unser 1,5-jähriger kann die Boxen aus eigener Kraft z.B. nicht öffnen. Unser 4,5-jähriger hingegen schon. Das mag einerseits nervig klingen. Andererseits kann es aber auch praktisch sein, da man dort z.B. Kleinteile verstauen kann, an die kleine Kinder ohne elterliche Aufsicht nicht herankommen.

Was man zunächst von außen nicht sehen kann, ist der erhöhte Boden in der Box. Dies ergibt natürlich Sinn, denn der Boden muss von unten entsprechend ausgespart sein, damit die Box sich stapeln und mit anderen Boxen verbinden lässt. Das bedeutet aber auch, das die Box nicht ganz so viel Stauraum bietet, wie es der äußere Anschein vermuten lässt. Die Box ist trotz des erhöhten Bodens immer noch sehr geräumig und so haben wir z.B. unsere komplette Hubelino Kugelbahn-Sammlung dort unterbringen können. In der anderen Kiste haben wir unsere umfangreiche Schleich-Tier-Sammlung verstaut und auch hierfür ist ausreichend Platz.

Die Box ist also nicht das größte Raumwunder, was die Aufbewahrung von Spielzeug angeht. Dafür bekommt man aber eine optisch tolle Aufbewahrungslösung, die zudem auch noch selbst zum Spielzeug werden kann.

Bodenplatte

Die Bodenplatte / Ritzen im Inneren

Etwas das bei der Aufbewahrungsbox tatsächlich nicht wirklich gut gelungen ist, sind die Ritzen, die bei jeder Aussparung an der Bodenplatte vorhanden sind. Diese wirken zunächst sehr unscheinbar. Allerdings sind die Ritzen so groß, dass dort z.B. Lego-Kleinteile hineinfallen und steckenbleiben können. Wer also viele Kleinteile in der Box verstauen möchte, sollte die Ritzen vorab mit etwas Tesa oder ähnlichem zukleben. Aus unserer Sicht ist dieser Aspekt nicht sonderlich gut durchdacht und das Herauspulen der Kleinteile ist sehr nervig, wenn es das erste mal passiert. Durch Abkleben der Stellen oder Einlegen einer Unterlage lässt sich das Problem jedoch beheben.

Vor- und Nachteile

Vorteile

  • Optisch sehr ansprechend
  • Sehr schöne Farbauswahl
  • Schönes Stapelprinzip wie bei Lego-Steinen
  • Vielfältig kombinierbar
  • Fairer Preis
  • Gute Qualität

Nachteile

  • Ritzen im Boden, worin Kleinteile verschwinden können
  • Ganz kleine Kinder können die Box nicht selbständig öffnen (kann in einigen Situationen auch von Vorteil sein)
  • Nicht ganz so geräumig wie es bei äußerlicher Betrachtung erscheint

Fazit

Die Lego Aufbewahrungsboxen sehen toll aus und passen perfekt in die verspielte Umgebung eines Kinderzimmers. Sie sind stabil, laden zum Spielen und Klettern ein und die Kinder finden es toll, die großen Aufbewahrungsboxen in verschiedenen Kombinationen zu stapeln. Die Boxen lassen sich von ganz kleinen Kindern nur schwer öffnen und sind für eine Aufbewahrung von Kleinteilen nur bedingt nutzbar wegen der Ritzen im Boden. Obwohl das Volumen der Boxen nicht ganz so groß war wie erwartet, sind sie trotzdem eine tolle Aufbewahrungsmöglichkeit und vor allem eine sehr interaktive Art von Stauraum, die zum Spielen einlädt.

Stauraum