Beikostplan: So kann man BLW und Brei kombinieren

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Beikostplan: So kann man BLW und Brei kombinieren
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Agnotis

Die traditionelle Empfehlung ist, das Kind mit Brei zu füttern und eine Stillmahlzeit nach der anderen mit Brei zu ersetzen. Seit einiger Zeit wird allerdings das von einer englischen Nachsorgehebamme stammende Konzept „Baby Led Weaning“ (BLW) auch in Deutschland immer beliebter. Nach diesem Konzept lässt man das Kind ab dem 6. Monat an den Familienmahlzeiten teilhaben und stillt/gibt Muttermilchersatz in der Flasche zunächst weiter wie bisher. Der Grundgedanke ist, dass das Kind nie gefüttert wird, sondern ausschließlich selbst isst sobald es dazu bereit ist. Nach und nach wird das Kind motorisch geschickter und isst größere Mengen, so dass es sich selbst abstillt. Eine ausführliche Beschreibung von BLW findet ihr in unserem Blogbeitrag BLW – statt Brei direkt selber essen.

BLW steht als Konzept der Ernährung mit Brei unvereinbar gegenüber. Als mein Sohn vier Monate alt war und ich mich eingehend über die Möglichkeiten der Beikost informierte, war ich hin- und hergerissen zwischen BLW und Brei. Ich fand viele Argumente für BLW schlüssig, hatte aber Bedenken ob mein Sohn damit wirklich ausreichend versorgt wäre, z.B. mit Eisen – wofür BLW oft kritisiert wird. Nach zwei Monaten eingehender Recherche und vielen Abwägungen entschloss ich mich für eine Kombination aus Brei und BLW, die ja angeblich gar nicht möglich ist. Jetzt ist mein Sohn zehn Monate alt und wir sind glücklich, dass wir unsere ganz persönliche Art der Beikosteinführung mit Elementen aus beiden Konzepten gewagt haben, denn er isst sowohl Fingerfood als auch Brei mit Begeisterung und das Essen ist für unsere ganze Familie Spaß und kein Stress.

Beikostplan Babybrei

Die schwierige Entscheidung zwischen Brei und BLW

Ursprünglich hatte ich mir gar keine Gedanken über die Beikost gemacht, denn es war klar, dass mein Sohn Brei bekommen sollte – so wie ich eben auch. Dann empfahl mir meine Hebamme allerdings Beikost nach dem BLW-Prinzip einzuführen und schaffte es, mich während unseres Treffens zunächst davon zu überzeugen, dass mein Sohn keinen Brei braucht. Da war mein Sohn gerade vier Monate alt und meine Freundinnen aus der Krabbelgruppe fingen an ihren Kindern Brei zu geben. Eine Woche nach dem Treffen mit meiner Hebamme war ich dann hin- und hergerissen zwischen beiden Konzepten – den Überzeugungen meiner Krabbelgruppe, meinem Arzt und meinen Eltern auf der einen Seite und meiner Hebamme und Freunden, die für ihren mittlerweile 2 Jahre alten Sohn BLW gewählt hatten, auf der anderen Seite.

Ich las erst ein traditionelles Buch über das Einführen von Beikost mit Brei, dann das BLW Buch „Baby-led Weaning – Das Grundlagenbuch: Der stressfreie Beikostweg“ und danach ein zweites Buch „Lotta lernt essen: Stillen, Milch und Babybreie: Der Ratgeber fürs wirkliche Leben“, in dem zwar Brei empfohlen wird, die Einführung der Beikost allerdings sehr entspannt angegangen wird mit vielen Parallelen zu Kerngedanken von BLW. Zwei Monate lang war ich verwirrt und nervte meine Umgebung mit Fragen und Diskussionen was denn nun der richtige Weg wäre und bekam nett gemeinte Ratschläge wie „Du musst einfach das machen was für dich und deine Familie das Richtige ist“ – aber woher sollte ich das wissen? Ich fand viele Aspekte in beide Konzepte gut und wollte eigentlich am liebsten das Beste aus beiden kombinieren.

Laut BLW ist das Füttern mit Babybrei purer Stress – aber muss das so sein?

Je mehr ich darüber nachdachte, desto mehr kam ich zur Überzeugung, dass das BLW Konzept auf Annahmen über das Füttern aufbaut, die nicht unbedingt zutreffen. Füttern mit Babybrei muss keinen Stress für weder Kind noch Eltern bedeuten und wenn man es sehr langsam angehen lässt, dem Kind häufig den Löffel überlässt und zusätzlich Fingerfood anbietet, dann hat diese Art von Beikost nicht mehr viel mit der im BLW Konzept kritisierten Breifütterung zu tun. Nach und nach wurde mir klar, was mir eigentlich wichtig ist bei der Einführung von Beikost:

  1. Essen soll allen in der Familie Spaß machen und eine gemeinsame Aktivität sein
  2. Niemals möchte ich mir Sorgen machen, ob mein Sohn genug isst oder einen Mangel an z.B. Eisen hat
  3. Ich möchte meinem Sohn kein Essen aufzwängen, er soll selbst bestimmen was und wie viel er isst
  4. Mein Sohn soll selbst und aktiv essen, um seine motorischen Fähigkeiten zu trainieren und spielerisch Nahrungsmittel kennenzulernen
  5. Ich möchte meinen Sohn langsam abstillen, d.h. über einen langen Zeitraum, den mein Sohn genauso mitbestimmt wie ich

In dem Buch „Lotta lernt essen“ fand ich viel Inspiration und war mir schnell sicher, dass mein Sohn zunächst mittags Babyrei bekommen soll, damit ich sicher sein kann, dass er alle Nährstoffe bekommt, die er braucht. Allerdings wollte ich es sehr langsam angehen lassen und ihn so aktiv am Essen beteiligen wie möglich. Zusätzlich wollte ich ihm abends die Möglichkeit geben am Familientisch mitzuessen, wie es im BLW Konzept vorgeschlagen wird.

Beikostplan Haferbrei/BLW

Unser persönlicher Beikostplan

Daraus ergab sich unser ganz persönlicher Beikostplan. Wie schon erwähnt empfiehlt die WHO Beikost ab dem 6. Monat einzuführen. Das deckt sich mit dem BLW Konzept, denn auch hier wird empfohlen mit der Beikost ab dem 6. Monat zu beginnen – erst zu diesem Zeitpunkt können Babys so gut sitzen, dass sie gegebenenfalls verschluckte Nahrung aushusten und hochwürgen können. Mein Arzt meinte hingegen, dass man schon etwas früher mit dem Babybrei beginnen sollte, da es einige Zeit dauern kann, bis das Baby den Brei akzeptiert und das Baby mit 6 Monaten auch wirklich zusätzliche Nahrung benötigt. Ob dies wirklich so ist bezweifle ich mittlerweile, aber das ist der Grund, warum wir schon mit 5 ½ Monaten mit den ersten Löffeln Brei begannen.

Ich hatte Möhren-Kartoffel-Brei selbst gekocht und in Eiswürfelbehältern eingefroren. Jeden Mittag wärmte ich ca. 1-1½ Stunden nach dem Stillen (und 2 Stunden vor dem nächsten Stillen) 1-2 Eiswürfel auf und bot meinem Sohn auf dem Schoß sitzend den Löffel mit Brei an. Die ersten Tage griff er zwar nach dem Löffel, aß auch einzelne Löffel mit Brei, schob meistens aber den Brei mit der Zunge vom Löffel oder war gar nicht an dem Brei interessiert. Nach drei Wochen aß er konstant einige Löffel Brei, aber immer noch schob er den meisten Brei mit der Zunge von dem Löffel. Eine Freundin riet mir einen flexiblen Löffel auszuprobieren, der von den meisten Babys akzeptiert wird und ihnen das Essen erheblich erleichtert. Mit diesem Löffel begann mein Sohn sofort richtig zu essen – er griff nach dem Löffel und steckte sich den Löffel selbst in den Mund, so dass ich nur noch Brei auf den Löffel gab und ihm den Löffel hinhielt oder vor ihm auf den Tisch legte. Nach vier Wochen, mit 6½ Monaten, entschloss ich mich ihm den Brei zu dem Zeitpunkt anzubieten, zu dem er hungrig war und nicht wie bisher zwischen den Stillmahlzeiten. An den ersten drei Tagen stillte ich noch etwa eine Stunde nach der Breimahlzeit, was danach nicht mehr nötig war, da er um die 200g Brei aß und bis zur nächsten Stillmahlzeit zufrieden war.

Bereits mit sechs Monaten begannen wir parallel dazu ihn am Familientisch abends mitessen zu lassen. Wir ließen ihn allerdings nicht einfach unser Essen essen, sondern bereiteten aus unserem Essen passendes Essen für ihn zu. Wenn wir also Salat aßen, bekam er Avocado- und Gurkensticks. Das war für uns kaum zusätzlicher Aufwand und wir konnten so sicherstellen, dass er die Nahrung gut greifen konnte und sich nicht so leicht verschluckt. Die ersten Wochen nuckelte er hauptsächlich an allem herum, aber schon mit sieben Monaten aß er kleine Mengen Nudeln, Gemüse- und Obststicks, Brot und vieles andere mit großer Freude. Ich stillte ihn allerdings am Nachmittag und Abend wie gewohnt.

Als er sieben Monate alt war entschieden wir uns, ihm auch morgens Frühstück anzubieten. Diese Entscheidung fiel schneller als erwartet, aber er wollte nun immer mit am Tisch sitzen und essen wenn wir das taten. Ich wollte es ja langsam angehen lassen, aber da mein Sohn abends so geringe Mengen aß, dass ich weiterhin stillte wie gehabt, machte ich mir keine Sorgen, dass er sich zu schnell abstillen würde. Morgens stillte ich ihn also nach dem Aufwachen zunächst im Bett. Wenn wir dann Haferflocken mit Joghurt und Milch frühstückten, boten wir ihm Haferbrei (Haferflocken in Wasser kurz aufgekocht) an. Manchmal aß er nichts, an anderen Tagen eine kleine Schüssel, aber ich stillte ihn dann am Vormittag weiterhin wie gehabt und machte mir deshalb keine Sorgen falls er mal morgens nichts essen wollte.

Mit acht Monaten war es dann laut Babybrei Konzept Zeit für die zweite Breimahlzeit, die für den Abend empfohlen wurde. Mein Sohn aß zu diesem Zeitpunkt bereits jeden Morgen eine relativ große Menge Haferbrei und er fing an über den Tag verteilt wieder mehr zu spucken – sowohl Muttermilch als auch Babybrei. Ich fragte meine Hebamme, ob es sein könnte, dass er zu viel isst und nach kurzer Beratung mit ihr beschloss ich ihn morgens nicht mehr im Bett zu stillen. Daraufhin wurde die Menge an morgendlichem Haferbrei unmerklich größer und er spuckte fast gar nicht mehr. Indem wir ihm morgens eine zweite Breimahlzeit ermöglichten, konnten wir das Abendessen guten Gewissens beibehalten. Zu diesem Zeitpunkt konnten wir bereits die 30-45 Minuten abends voll genießen, in denen er sich interessiert mit seinem Abendessen beschäftigte, während wir in Ruhe selber aßen und uns unterhalten konnten.

 

Das Stillen wurde plötzlich uninteressant

Einen Monat später besuchten wir für einige Tage meine Eltern. Hier saßen wir jeden Tag nachmittags zusammen und aßen Kuchen, was dazu führte, dass mein Sohn nachmittags auch mit am Tisch sitzen und essen wollte. Die Brust wurde zu diesem Tageszeitpunkt damit uninteressant. Da die meisten Babys aus meiner Krabbelgruppe nachmittags Obstbrei bekamen – und mein Sohn natürlich keinen Kuchen essen sollte – bot ich ihm Obst an. Jeden Tag bekam er anderes Obst, z.B. Bananen, Pfirsiche, Aprikosen, Kirschen, Blaubeeren (leicht eingedrückt um Verschlucken zu vermeiden), Äpfel (2 Minuten weich gekocht), Melone, Kiwi usw. Wenn er mal sehr hungrig wirkte bekam er auch noch eine Scheibe Brot mit Butter, aber das war sehr selten. Da er mittlerweile motorisch so weit entwickelt war, dass er das Obst wunderbar greifen und essen konnte, kam ich gar nicht mehr auf die Idee es zu pürieren. Denn dann hätte ich ihm ja helfen müssen es mit dem Löffel zu essen, anstatt in aller Ruhe meinen Kuchen zu essen.

Kurze Zeit später wollte er plötzlich mittags keinen Brei mehr essen. Das erste Mal verweigerte er den Babybrei, als ich gerade mit der Krabbelgruppe zusammen war. Auch den Babybrei der anderen Mütter wollte er partout nicht essen. Mir blieb nichts anderes übrig als ihn zu stillen und ich war sehr verwundert und auch etwas verärgert an dem Tag. Abends sprach ich mit meinem Mann darüber während unser Sohn fröhlich sein Abendessen aß. Da fiel mir ein, dass ich probieren könnte ihm auch mittags Fingerfood anzubieten. Seitdem isst er mittags keinen Gemüsebrei mehr, sondern gekochtes Gemüse mit Nudeln oder Brot.

Jetzt ist er 10 Monate alt und ich stille ihn noch immer am Vormittag, abends vor dem ins Bett gehen und einmal nachts. Zur Zeit schläft er noch zwei Mal am Tag und ich denke, dass das Stillen am Vormittag wegfällt, sobald er nur noch einen Mittagsschlaf macht. Im Moment passt es gut, dass er nach dem Nickerchen am Vormittag gestillt wird und dann relativ spät Mittagessen bekommt, wonach er dann wieder schläft. Wie lange ich ihn noch abends und nachts stillen werde, das wird sich zeigen. Solange er und ich es genießen werden wir es auf jeden Fall beibehalten.

Hier noch mal eine Übersicht, wie unser persönlicher Beikostplan aussah:

  • 5½ Monate: Erste Breilöffel spielerisch mittags zwischen den Stillmahlzeiten
  • 6 Monate: Abendessen mit der Familie (BLW); Stillen wie gehabt am Abend
  • 6 ½ Monate: Breimahlzeit am Mittag ersetzt eine Stillmahlzeit
  • 7 Monate: Frühstück mit der Familie (Haferbrei); Stillen wie gehabt am Morgen
  • 8 Monate: Breimahlzeit am Morgen (Haferbrei) ersetzt eine Stillmahlzeit
  • 9 Monate: Obst am Nachmittag ersetzt eine Stillmahlzeit
  • 9 ½ Monate: Breimahlzeit am Mittag wird durch Fingerfood ersetzt
Beikost Obst

BLW Rezepte

Ich konnte mir nie vorstellen, dass unser Sohn schon mit sechs Monaten einfach alles essen könnte, was wir essen und ganz so war es bei uns auch nicht. Wir wollten natürlich, dass er alle Nährstoffe bekommt, die er braucht, und ganz ehrlich – wir ernähren uns nicht immer so gesund wie es wünschenswert wäre. Allerdings haben wir nicht angefangen extra für ihn zu kochen, sondern wir haben unsere eigenen Essgewohnheiten überdacht und angepasst. So haben wir auch noch etwas davon, denn wir ernähren uns jetzt bewusster und gesünder. Zur Inspiration hab ich zusammengefasst, was es bei uns zu essen gibt. Dazu auch ein paar Rezepte von Gerichten, die wir jetzt häufiger kochen.

Frühstück

Zum Frühstück empfiehlt sich Haferbrei, ggf. mit Obst. Einfach Haferflocken mit Wasser zum Kochen bringen und vom Herd nehmen, sobald die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Man kann den Haferbrei so zubereiten, dass er relativ klebrig ist und wunderbar mit der Hand gegessen werden kann. Wenn man etwas Abwechslung reinbringen möchte, dann kann man jeden Tag anderes Obst in Breiform untermischen oder als Fingerfood dazugeben.

Mittagessen

Je nachdem ob das Mittag- oder Abendessen die warme Hauptmahlzeit in der Familie ist, kann man hier variieren. Bei uns essen wir abends warm und daher gibt es mittags Brot und Gemüse-Fingerfood. Das meiste Gemüse, z.B. Möhren, Brokkoli, Kohlrabi, Blumenkohl, wird ca. 15 Minuten in Röschen, bzw. Sticks geschnitten gekocht. Es sollte gar sein, aber nicht zu weich, damit das Baby es gut greifen kann. Brot kaufen wir meistens im Supermarkt oder beim Bäcker. Im Supermarkt kann man auf einen geringen Salzgehalt achten und wenn man die Zeit hat dann kann man natürlich auch selbst ein BLW Brot ganz ohne Salz backen. Als Aufschnitt eignet sich Frischkäse, Leberwurst oder Avocado (zerdrückt und aufs Brot geschmiert).

Nachmittagssnack

Nach dem Mittagsschlaf reicht meistens etwas Obst aus, denn es gibt ja schon bald Abendessen. Das meiste Obst kann einfach gewaschen und in gut greifbare Stücke geschnitten werden, ggf. muss es geschält werden. Sogar Äpfel können bei BLW wunderbar verwendet werden. Roh können sie gefährlich werden, aber wenn man den Apfel in Spalten schneidet und diese 2-5 Minuten in Wasser kocht, dann können die Apfelspalten problemlos gegessen werden. Das funktioniert natürlich auch mit anderem Obst und Gemüse – einfach ausprobieren wie lange es gekocht werden muss, damit es weich genug ist aber noch nicht zerfällt. Obst wie z.B. Blaubeeren und Trauben können ebenfalls leicht verschluckt werden. Bei unserem Sohn hat es ausgereicht die Blaubeeren mit der Gabel einmal platt zu drücken und die Trauben durchzuschneiden damit sie nicht einfach so heruntergeschluckt werden.

Abendessen

Abends essen wir warm und jeden Tag etwas anderes. Häufig gibt es bei uns Kartoffeln (sehr beliebt sind Ofenkartoffeln, also als Kartoffelspalten geschnitten) mit entweder einem Stück Fleisch oder Fisch und Gemüse. Nudeln mag unser Sohn auch sehr gerne und es gibt sie mit allen möglichen Saucen, z.B. Bolognese Sauce, aber auch einfach pur mit Gemüse, z.B. Brokkoli. Wir Eltern essen sie dann manchmal noch mit Pesto oder reiben uns Käse drüber. Reis mag er nicht so besonders gerne, aber dafür liebt er Pizza und Pfannkuchen. Wenn wir Pizza machen, dann bekommt er seine eigene kleine Pizza mit einem Teig ohne Salz und außer Tomatensauce nur etwas Gemüse und ein wenig Käse drauf. In den restlichen Teig mischen wir etwas Salz, bevor wir unsere Pizza dann belegen. Wenn wir Pfannkuchen backen, dann backen wir zunächst ein paar für ihn bevor wir dem Teig Salz beimischen. Allerdings schmecken uns mittlerweile die meisten Gerichte schon mit ganz wenig Salz, sodass wir wohl sehr bald dazu übergehen einen Teig für alle zu machen, der dann nur sparsam gesalzen wird.

Nudeln BLW

Fazit

Ich bin froh, dass wir unseren ganz persönlichen Weg der Beikosteinführung für unseren Sohn gefunden haben. Es war schwer die eigenen Unsicherheiten zu überwinden und die gut gemeinten und teilweise völlig konträren Ratschläge von Ärzten, Hebammen, Freunden und Familie abzuwägen. Im Nachhinein denke ich, dass ich mir viel zu viele Gedanken gemacht habe, denn wenn man ein paar wenige Dinge beachtet, dann kann man eigentlich gar nicht viel falsch machen in der Ernährung eines Babys. Auf jeden Fall lassen sich die Konzepte von Babybrei und BLW wunderbar kombinieren und man kann das Beste aus beiden Welten an seine Familiensituation und Überzeugung ganz individuell anpassen. Falls wir noch ein Kind bekommen, dann kann es sein, dass die Beikosteinführung völlig anders abläuft, je nachdem welche Bedürfnisse das Kind hat. Aber dem sehe ich jetzt ganz entspannt entgegen.